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Fanatik Männlich

Meister des Ordens

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1

Freitag, 21. Mai 2010, 14:24

EA/Ubisoft wir lieben euch!

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Fairas

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2

Freitag, 21. Mai 2010, 15:45

Unverschämtheit sonst nichts:

Ich hab dazu mal einen guten Beitrag gelesen und gebe ihn hier mal mit eigenen Worten wieder.

Vergleich mit Autos:

Neuwagen haben ab sofort einen Fingerabdruck-Scanner in dem der Fingerabdruck des Käufers gespeichert wird. Zum starten des Motors muss immer kurz der Finger auf den Scanner gelegt werden. Das registrieren weiterer Fahrer (z.B. Familienangehörige) kostet 5.000€, das löschen eines Fahrers (z.B. beim Weiterverkauf des Wagens) schlägt ebenfalls mit 5.000€ zu Buche.

Von mir nach dazugedacht, Features dazukaufen:

Neuwagen: 20.000€

Extras:

Radio: 500€
Alarmanlage: 1500€
Airbag: 3000€
Klimaanlage: 800€
Bequemere Sitze: 2400€
Demokratie ist die schlechteste Regierungsform, mit Ausnahme aller Anderen die wir bis jetzt ausprobiert haben!
Winston Churchill
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Aikyu Männlich

Aeterni

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3

Freitag, 21. Mai 2010, 16:58

zugegeben das machts schwerer an spiele zu kommen, aber der vergleich mit dem auto hinkt mal gewaltig
zumal bei pc spielen mehrere nutzer gleichzeitig davon profitieren können solange kein onlinemodus genutzt wird

dreißt find ich dann eher von ubisoft, das spiele wie zB assassins creed 2 eine konstante internetverbindung benötigen obwohl das spiel selbst zu keinem zeitpunkt durch internetkomponenten profitiert

und nun mal völlig objektiv:
jeder versucht doch sein produkt zu schützen, schließlich hat man geld investiert und möchte gerne auch wieder etwas erwirtschaften
man könnte demnach auch den vergleich zwischen spielern und chinesen ziehen ^^, beide profitieren im großen stil von errungenschaften einzelner und nutzen das bislang schamlos zu ihrem vorteil aus
ich kann mich noch an stronghold 1 erinnern, was zu schulzeiten einmal gekauft und der kaufpreis durch 8 leute geteilt wurde, ist nicht ganz im sinne des erfinders

natürlich bin ich selbst nicht scharf drauf für jedes 8 std singleplayer spiel 49 euronen zu bezahlen, aber ich kanns schon nachvollziehen
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Macbeth Männlich

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4

Freitag, 21. Mai 2010, 17:52

Ja leck mich doch fett....

Das heißt also, die lassen sich ein Produkt (z.b. Multiplayerdienst) in Zukunft mit sowas nicht nur einmal, sondern vielleicht sogar zweimal oder dreimal bezahlen...
Ist ja auch wesentlich billiger/profitabler, als lieber zuzusehen vernünftige Programmierer zu bezahlen, die ihre Arbeit machen und Kopierschutz weiterentwickeln.

Vollkommen falscher Ansatz, der hier verfolgt wird.
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Aikyu Männlich

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5

Freitag, 21. Mai 2010, 19:26

wenn die damit betriebene sicherung generell deren verlustquoten mindert könnte es ja sein das die kaufpreise der spiele runtergehen
fakt ist, zZ wird bei jeder neuerscheinung mit raubkopien oder anderen verbreitungen gerechnet und der preis angeglichen um das abzufangen

nunja der deutsche staat hat heut auch noch die sekt und champagner-steuer aus bismarks zeiten...
die chancen stehen daher eher schlecht, aber träumen wird man doch mal dürfen ^^
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Amras Männlich

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6

Samstag, 22. Mai 2010, 10:40

Witzig. Ich wusste genau welche Leute hier direkt dagegen sind und ihre Luft ablassen. :)

Aber mal zum Thema. Ich finde es durchaus legitim und sehe die Sache wohl her so wie Basti. So etwas wie bei Assassins Creed 2 geht eindeutig zu weit, aber "zusatzinhalte" wie einen Multiplayer über einen Code freizuschalten? Warum nicht? Möchte man im Multiplayer spielen mus man eh eine online verbindung haben, kann also auch den Code eingeben. Den hat man ja als Käufer auch direkt mit in der Packung bekommen. Dem Erstkäufer entstehen eigentlich keine Nachteile. Erst der Zweitkäufer sitzt dann natürlich in der Tinte. Hier kann man darüber streiten was der Sinn sein soll diesen auch noch einmal bezahlen zu lassen. Ich sehe das ganze aber auch aus den Augen des Entwicklers. Du musst einen Onlinedient / Multiplayer aufrecht erhalten der Kosten verrusacht, die du natürlich abgedeckt haben möchtest. Ein Unternehmen kalkuliert mit entsprechenden Gewinnen im Vorraus. Werden die natürlich durch Zweitverkäufe etc. geschmälert bekommt man Probleme.

Der Vergleich mit dem Auto hinkt meiner Meinung nach auch gewaltig. Beim Auto bezahlst du für einen festen Materiellen Gegenstand, ein Spiel fällt für mich aber wohl eher unter geistiges Eigentum vom Programmcode mal abgesehen. Ein Auto kannst du nicht mal eben "schwarzbrennen" oder kopieren oder cracken. Klar kannst du dein Auto weiterverkaufen aber da hat der Konzern nichts mehr mit zu tun. Beim Spiel sieht das aber schon weitaus anders aus. Der Entwickler verwendet ja immer noch aktiv ressourcen für das Spiel, sei es nun der Onlinemodus, Patches oder sonstiges. Ich denke mal hier kommt es stark darauf an, was dem Käufer als Zusatzangebot verkauft wird.
Klar missfällt einem die Entwicklung, die einige Firmen hier gehen. Und gut finde ich das auch nur bedingt, kann aber die Firmen durchaus verstehen. Ic glaube wir können uns auch gar nicht wirklich in das alles hineinversetzen, da uns einfach die Informationen fehlen inwiefern das alles den Firmen wirklich schadet. Es ist hier manchmal wie in der Politik, der Bürger begehrt direkt auf und schreit, was er ja auch tun soll, denn sonst hätte sich unsere Gesellschaft nicht so weit entwickelt. Aber im nachhinein versteht man manches besser.

Von daher ich werde die Entwicklung weiter verfolgen und schauen ob uns das wirklich so viele Nachteile erbrnigt. Mal ganz ehrlich ich habe noch kaum ein Spiel aus zweiter Hand erworben.
Ich geh kaputt, kommst du mit?
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Fairas

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7

Samstag, 22. Mai 2010, 11:05

könnte es ja sein das die kaufpreise der spiele runtergehen
- Modern Warfare 2 60 Euro
- Starcraft 2 60 Euro

äh Nein!
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Macbeth Männlich

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8

Samstag, 22. Mai 2010, 12:03

Ähm, Spiel ist ein wenig mehr als nur geistiges Eigentum, du bezahlst für ein echtes Produkt, messbar und zum anfassen. Von daher funktioniert der Vergleich mit dem Auto in gewisser Hinsicht schon, aber nur weil der gedankliche Link schwer herzustellen ist, hinkts deswegen nicht automatisch gewaltig. :)

Denn so tragisch ist die Entwicklung nämlich auch nicht, dass man bei einigen Spielen nun eine konstante Internetverbindung aufweisen muss. Es ist eigentlich auch nur die logische Weiterentwicklung des Steamprinzips, wenn auch unausgereift. Und letztendlich kann man immer argumentieren, dass es um Kostendeckung geht, aber schwachsinnig sind solche Ideen darum trotzdem. :P

Zusatzinhalte waren nie das Problem, Bioware macht es erfolgreich vor wie das System funktioniert. Aber nun Dienste, die vorher selbstständlich waren als Extra zu verkaufen, ist hirnverbrannt.
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Fairas

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9

Samstag, 22. Mai 2010, 12:16

LAN-Modus für Starcraft 2 für 20 Euro wäre sicher ein Kassenschlager :D
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Fanatik Männlich

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10

Samstag, 22. Mai 2010, 12:58

LAN-Modus für Starcraft 2 für 20 Euro wäre sicher ein Kassenschlager :D
Joa oder Kampagne in 3 Vollpreistitel zu zerhacken um die dann separat zu verkaufen... oh moment :rolleyes:
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Macbeth Männlich

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11

Samstag, 22. Mai 2010, 16:44

Allerdings mit dem Unterschied, dass jede Kampagne für sich dafür deutlich länger werden soll als im Vorgänger und insofern durchaus ein eigenständiges Spiel darstellen. In dem Fall nehme ich auch gerne eine "Zerteilung" in Kauf.

Sollte sich aber herausstellen, dass die Kampagnen dann doch viel kürzer bzw. schneller durchzuspielen sind als angenommen, werd ich hinsichtlich des Preises auch meckern. Zudem bin ich gespannt was konkret dann die zusätzlichen Kampagnen kosten sollen.
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Fanatik Männlich

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12

Sonntag, 23. Mai 2010, 00:19

Ich bin einfach ein wenig entsetzt davon, dass ein Spiel hier als Fortsetzung angepriesen wird und den Preis eines neuen Triple-A Titels haben soll, obwohl es, unabhängig von der grafischen Weiterentwicklung, rein vom Konzept her eher den Neuwert eines größeren Patches aufweist. Große Innovationen vergleichbar den Quantensprüngen von Warcraft 2 zu Warcraft 3 sucht man vergebens. Für mich fällt das Spiel daher eher unter Remake mit kleinen Anpassungen an heutige Gegebenheiten.

Sollte die Kampagne absolut großartig sein und wertig werden wie die 3 Kampagnen aus Starcraft 1, dann nehme ich meine Behauptungen gerne zurück. Bis dahin bleibts für mich n Remake mit Grafikupdate und inhaltlichem Patchcharakter und sowas darf einfach nicht ein Vollpreistitel sein. Egal wessen Logo auf der Packung prangert und egal wie viele Sabberorgien jenes bei den treudoofen Fans auslösen mag. StarCraft 2 ist für mich das bisher uninteressanteste und innovationsloseste Blizzardspiel und wird trotzdem für Activision Blizzard ein Kassenschlager sondergleichen sein. Irgendwie traurig :/
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Macbeth Männlich

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13

Sonntag, 23. Mai 2010, 04:44

Naja, aber bei welchem Titel würdest du denn sagen, dass es innovative Änderungen im Gameplay gibt. Diablo III, Bad Company 2, Crysis 2? Gerade Crysis 2 ist doch eigentlich genau das was du beschrieben hast, Grafikupdate mit neuem Inhalt, aber das es trotzdem verdient hat ein Vollpreistitel zu sein, bezweifelt sicher niemand. :)

Abgesehen von einigen Änderungen, orientieren sich diese Titel alle ehr stark an den Originalen. Ich habe darüber nachgedacht und ehrlich gesagt bin ich etwas unschlüssig was im Falle von Starcraft II eine echte Neuerung wäre. Das sie das Spawnpoint-Prinzip von anderen Games wie DoW II oder den neuen C&C 4 nicht adaptiert haben, finde ich eigentlich sehr gut.
Bei allen oben genannten Titeln, SC II eingeschlossen, finde ich es eigentlich gut, dass man sich auf altbewährtes verlässt, Spaß hat es uns schließlich allen gemacht. :)

Abgesehen von der Grafik und einer Weiterführung der Story, würden mir 2 Punkte einfallen, von denen sich SC II gegenüber seinem Vorgänger durchaus unterscheidet.

Da hätten wir einmal die Entscheidungspfade während der Kampagne. Ich betrachte das zwar nüchtern und erwarte nicht allzu viel, aber zumindest hat man nun die Möglichkeit den Verlauf des Gameplays mit kleineren Entscheidungen mit zu beeinflussen.

Der andere Punkt wäre der Screen, den ich verlinkt habe. Wie man ja ohnehin schon im Ansatz wusste, gibt es zwischen den Missionen nun neue Arten von Interaktionen bzw. verschiedene Decks auf der Hyperion (sein Flagschiff).
So wie ich das verstehe, muss man sich ja irgendwie finanzieren und scheinbar hat man im Singleplayer da nun die Möglichkeit sich Credits zu verdienen und damit Truppenteile aufzurüsten bzw. neue zu kaufen.

Wie gesagt, das man nun keine signifikanten Änderungen in der grundlegenden Mechanik von Starcraft II vorgenommen hat sehe ich bei diesem Titel eher als Vorteil. Zumal Blizzard letztendilch auch Gewinn machen möchte, wie jede andere Firma auch und sie wissen, dass dieses Konzept bei den Leuten nunmal gut ankommt.

Ich stelle durchaus gewisse Anforderungen an den Singleplayer und wenn ich das Gefühl habe, dass er mir gegenüber dem ersten Teil nichts neues bietet und sich genauso spielt, werde ich schon enttäuscht sein. Umso mehr, wenn die Kampagne wirklich viel zu kurz ist. Mir wäre allerdings kein Fall aus der Vergangenheit bekannt, in dem Blizzard so etwas komplett versaut hätte und insofern nen Vertrauensverlust verbuchen muss.

Ehrlicherweise muss man natürlich sagen, Blizzard macht seit dem letzten Jahrzehnt im Prinzip nichts anderes als den guten Ruf ihrer alten Titel immer weiter auszuschlachten (Starcraft, Warcraft, Diablo) und sich damit um den Verstand verdient. Zumindest kenne ich keinen wirklich neuen Titel, der sich auf dem Markt etabliert hat.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich das irgendwann mal rächen wird, ich denke aber, bei Starcraft II wird es noch nicht so weit sein!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Macbeth« (23. Mai 2010, 04:55)

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Fanatik Männlich

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14

Sonntag, 23. Mai 2010, 09:19

gelesen und gute argumente bereits akzeptiert, grad tierisch in stress, muss gleich los zum brunch, edit/antwort kommt gegen 13uhr ^^
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Marlan Männlich

Aeterni

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15

Sonntag, 23. Mai 2010, 12:21

Hmmm eigentlich sollte man froh sein das es bei Spielen wie SC2 keine monatliche Onlinegebühr gibt, da es mittlerweile bei fast allen Spielen nötig ist viel zusätzliche Arbeit in Patches/Balancing zu investieren, bzw um eine möglichst cheatfreie Multiplayer Umgebung zu schaffen. Da find ich es durchaus legitim Zweitkäufer zumindest teilweise für den "Service" bezahlen zu lassen. Letztlich bezahlt man eigentlich für das Spiel und nicht für die zu erwartende zukünftige Arbeit. Am Beispiel Auto, bezahle ich ja auch nicht die Gebühr für die nächste Hu/Au schon beim Autokauf sondern später extra.

Nun könnte man natürlich argumentieren das ein gewisser Service dazugehöhrt und das bestreite ich auch nicht, aber als selbstverständliche sehe ich es definitiv nicht an. Es gab gerade in letzter Zeit genügend schwarze Schäfchen die entweder unfertig rauskamen, oder bei denen wenige/keine patches nachgeliefert wurden, oder noch schlimmer Spiele die erstmal gänzlich ohne mp released wurden der dann später kostenpflichtig nachgereicht wurde.

Ich finde solche Schritte daher gerechtfertigt um die weiterlaufenden Kosten besser zu bewältigen. Von uns betrifft es denk ich auch die wenigsten, zumindest fällt mir grad niemand ein der in den letzten 3 Jahren mal im ts erwähnt hätte ein Game aus zweiter Hand gekauft zu haben ergo versteh ich die Aufregung darum nicht.

Was Kaufpreise angeht kann ich den Ärger durchaus nachvollziehn, da es mittlerweile an der Tagesordnung ist Spiele auf den Markt zu bringen die 12-24h Spielspass bringen und dann in die Ecke wandern...

Andererseits gibts auch bei uns genug Leute die statt Demo lieber gleich die "kostenlose" Vollversion testen und selbst bei Gefallen erst zugreifen wenn es unumgänglich ist(z.b multiplayer) oder wenn sich der Preis irgendwann bei 10 Euro befindet.

Letztlich werden die "Anforderungen" an neue Games auch immer härter gerade wenn ich an E-Sports und die stets größer werdende Fangemeinde denke, da ist es doch nur logisch wenn der Preis nach oben geht oder?
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Kéldorn Männlich

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16

Montag, 24. Mai 2010, 20:32

Ubidoof schwingt die Raubkopiererkeule und EA auch....wenn treffen sie? Die "normalen" Kunden...anstatt das sie ihre Spiele eben nur noch bei Steam verkaufen (wo es nen Offlinemodus gibt), wird auch bei reinen Offlinetiteln eine permanente Internetverbindung nötig. Hat das WLAN mal nen Kacktag oder dampft ein T-Com Verteiler ab hat man das nachsehen..trotz legal erworbener Software. Dazu diese Kacke nun mit dem Gebrauchtspielemarkt. Ich erwerbe ein Spiel, ich erwerbe eine einzigartige Seriennummer. Ich will MEIN erworbenes Spiel verkaufen, wieso zur Hölle soll ich das nicht dürfen, wieso zur Hölle soll der Typ der es mir abkauft nochmal zahlen..ich hab dem blöden Publisher schonmal Geld gegeben! Bekommt VW nochmal Kohle wenn ich meinen erstzugelassenen Golf weiterverkauf? (weil das Auto so gern genommen wird). Ich war früher auch Raubkopierbasher...aber das was inzwischen betrieben wird kotz mich einfach nur noch an...es wird mit aller macht der Ehrliche gefoppt weil Publisher zu doof, zu unfähig und zu unflexibel sind das Problem bei denen zu bekämpfen die es angeblich verursachen...
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Aikyu Männlich

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17

Montag, 24. Mai 2010, 22:58

Du, als aufrichtiger User verkaufst vielleicht dein Spiel und nutzt es dann nicht mehr. Aber wieviele kaufen sich ein Spiel, cracken es und verkaufen es weiter oder ziehen sich vorher ne funktionierende Kopie, en Image oder was weiß ich. Soviel zum Autovergleich, der nunmal bei den meisten einfach tierisch hinkt...
Als Erstkäufer trifft es dich doch eh nur bedingt. Mir ist das doch herzlich egal ob der Zweitkäufer nochmal zahlen darf, ich hab doch schon mein Geld. Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Wiederverkaufspreis sinkt. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich hab schon sehr lange kein Spiel mehr so kurz nach dem Erwerb verkauft. Oder anders, in den meisten Fälle verpufft dann der geringere Wiederverkaufswert durch den generellen Zeitwertverlust.

Obendrein ne generelle Überlegung; ich muss weit in die Vergangenheit gehn um hier und da ein Spiel zu finden, das ich mir "echt" gekauft habe um nur den Singleplayer zu genießen. Meine Interesse lagen meist beim spielen mit anderen, und da ist es seit Jahren gang und gebe genau einen Code für sich und seinen Account zu verwenden. Den kompletten Account zu verkaufen steht meist nicht zur Diskussion, denn ob es nun Ubisoft, Blizzard oder EA ist, bei den heutigen Accounts würde man dann gleich seine komplette Spielesammlung weiterverkaufen. Das heißt doch ob es nun Fifa, ein MMO, ein Aufbauspiel wie zB Anno oder ein Shooter ist, will man online was erleben läuft ohne legal erworbenen CD-Key durch den Erstkauf in der Regel nichts.

Ich bin damit sicherlich nicht der Typ der unter der Neuerung von EA und Ubisoft besonders zu leiden hat, aber das sind unter uns hier sicher die wenigsten. Vielleicht betrifft es bei dem ein oder anderen 20% der Anschaffungen und selbst das halt ich für recht hoch geschätzt, bei mir ists deutlich weniger.Aber da hier eine Grundsatzdiskussion ausgebrochen ist, fühl ich mich im recht sagen zu dürfen, dass es im Sinne der Publisher nur richtig und verständlich ist diesen Weg zu gehen. Auch wenn das für den einen oder anderen unbequem ist, man kann es nicht allen recht machen.

ps.: im Punkt "Dauerhaft benötigte Internetverbindung für potentielle Offline spielbare Inhalte" ala Assassins Creed 2 stimm ich, wie schon erwähnt, Michael zu, aber im Sinne des Topics steht das ja grad eigentlich nicht zur Debatte ^^
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Aikyu« (24. Mai 2010, 23:31)

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Kéldorn Männlich

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18

Freitag, 28. Mai 2010, 12:22

"Du, als aufrichtiger User verkaufst vielleicht dein Spiel und nutzt es dann nicht mehr. Aber wieviele kaufen sich ein Spiel, cracken es und verkaufen es weiter oder ziehen sich vorher ne funktionierende Kopie, en Image oder was weiß ich."

Hmm..der Aufwand wäre zu groß, wer ein Spiel cracken will, der wird es sich gleich ziehen..und das ist imho nach wie vor die Minderheit. Ergo trifft man die, die vielleicht wirklich ein Kleinod ihrer Samlung verkaufen wollen..ist bei einem Preis um 50€, einer Spieldauer von 5-10h und einer Wiederspielbarkeit von 0 vielleicht naheliegend....? Dies wird aber unterbunden...das ist schlicht nicht der richtige Weg.
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