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Fanatik Männlich

Meister des Ordens

Beiträge: 3 722

Vorname: Wolf

Wohnort: Hamburg

1

Mittwoch, 22. Mai 2013, 23:36

Bundestags E-Petition zur Netzneutralität

https://epetitionen.bundestag.de/petitio…nc.$$$.a.u.html


Bitte alle unterzeichnen.

Nicht weil eure Stimme gebraucht wird um das lächerliche Limit zu erreichen (das wird nach nem halben Tag der Fall sein), sondern weil hier wirklich große Zahlen für Wellen schlagen... und die können bei dem Thema nur von Vorteil sein. Sollte ein solches Gesetz in Kraft treten, dann haben wir schon mal ein guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Vielleicht gibt es dann ein paar Jahre später auch bei uns ein Grundrecht auf Internet für jeden Bürger wie er in Ländern wie Estland bereits seit einigen Jahren Standard ist.
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Beiträge: 103

Vorname: Glenn Josch

2

Donnerstag, 23. Mai 2013, 07:15

Auf jedenfall,

wer sowas nicht unterzeichnet hat entweder die Petition nicht verstanden oder ist ein Lobbyist irgend eines ISP's.
Ernsthaft: Ich kann mir einfach keinen Grund vorstellen, den ein vernünftiger, nachdenkender Mensch gegen die Petition haben könnte


Also Leute, unterzeichnet :)
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Razzazor Männlich

Aeterni

Beiträge: 312

Vorname: Sven

Wohnort: Bad Salzuflen

Beruf: Systemadministrator

3

Donnerstag, 23. Mai 2013, 10:42

:) Danke für die Info und ist erledigt

Zitat

Abschluss des dritten Buches aus dem Roman Das Spiel der Götter 1 - Die Gärten des Mondes

>>Sag mir, Tool, woran denkst du am häufigsten?<<
Der Imass zuckte die Schultern, bevor er antwortete. >>Ich denke an Sinnlosigkeit, Mandata.<<
>>Denken alle Imass über die Sinnlosigkeit nach?<<
>>Nein. Nur wenige denken überhaupt.<<
>>Und warum ist das so?<<
Der Imass neigte den Kopf zur Seite und sah sie an. >>Weil es sinnlos ist, Mandata.<<

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Biggus Männlich

Offizier des Ordens

4

Freitag, 24. Mai 2013, 13:23

Zitat



Online-Film-Segment mit großem Zuwachs34 Prozent aller Filmverleihe werden online getätigt



Die Diskussion rund um die Drosselpläne der Telekom könnte neu befeuert werden, denn heute hat der Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. (BVV-Medien) seine Zahlen für das vergangene Quartal veröffentlicht, welche gerade im Bereich Video-on-Demand (VoD) enorme Zuwachszahlen aufweisen.

So beziffert der Bundesverband die Steigerung im Online-Videoverkauf auf 55 Prozent, womit dieses Segment einen Umsatz von 17 Millionen Euro generierte. Noch deutlicher sah es bei den Verleihfilmen aus: Hier steigerte sich der Umsatz um 64 Prozent von 17 Millionen auf 29 Millionen Euro. Dem gegenüber musste der Verleih der physischen Medien DVD und Blu-ray einen leichten Umsatzrückgang von drei Prozent verkraften, mit welchem aber dennoch 56 Millionen Euro umgesetzt wurden. Somit erwirtschaftet der Verleihhandel mittlerweile jeden dritten Euro online. Bei einem Gesamtumsatz von 443 Millionen Euro im letzten Quartal fiel dem gesamten VoD-Bereich ein Anteil von 46 Millionen Euro zu, was bedeutet, dass im Filmbereich fast jeder zehnte Euro online generiert wird.

Mit steigendem Interesse an diesen Medien könnten die Drosselpläne der Telekom, dem größten Anbieter von Online-Zugängen, ein ernstzunehmendes Problem für Vielnutzer darstellen, denn nur T-Entertain und Spotify werden aktuell nicht zum Traffic gezählt. Der VoD-Branche könnte in Zukunft ein deutlicher Umsatzrückgang bevorstehen, mit unbekannten Folgen für das ganze Format.





(Computerbase)
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Smals Männlich

Aeterni

Beiträge: 986

Vorname: Philip

Wohnort: Hamburg

Beruf: Student

5

Freitag, 24. Mai 2013, 14:55

Müssen die Leute w#mit Telecom anschluss wohl häufiger Gemeiname Filmeabende machen so das bei jedem zuhause nur 1 Film pro Woche geschaut wird....

:D
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Macbeth Männlich

Inaktiver Veteran

Beiträge: 951

Vorname: Marian

Wohnort: Regensburg

6

Freitag, 24. Mai 2013, 15:54

Ist die Schadensfreude wirklich notwendig? Hier gehts drum, dass ganze Branchen womöglich Millionen an Verlusten machen könnten bzw. digitale Entwicklungen die woanders selbstverständlich sind bei uns praktisch gebremst oder verhindert werden.

In diesem Land war man aber schon immer Spitze darin die digitale Revolution zu verpennen.
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Smals Männlich

Aeterni

Beiträge: 986

Vorname: Philip

Wohnort: Hamburg

Beruf: Student

7

Freitag, 24. Mai 2013, 19:06

Du missinterpretierst meinen Galgenhumor als Schadenfreude.
Ich bin als jemand der ganz ohne illegale Downloads über 250GB im Monat kommt und Informatiker eindeutig für Netzneutralität.
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Biggus Männlich

Offizier des Ordens

8

Samstag, 25. Mai 2013, 18:37

Maxdome Streaming Dienst, keine illegalen Downloads.
- ca. 750GB Download im Monat.


Liegt aber alles an den illegalen Saugern.... jaja
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taki Männlich

Aeterni

Beiträge: 433

Vorname: Markus

9

Samstag, 25. Mai 2013, 21:25

Maxdome Streaming Dienst, keine illegalen Downloads.
- ca. 750GB Download im Monat.


Liegt aber alles an den illegalen Saugern.... jaja


Jaha, ihr fangt auch ständig an, Filme immer wieder von vorne zu gucken... :D

Synapses, we hardly hardly knew you!
Q

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Biggus Männlich

Offizier des Ordens

10

Sonntag, 26. Mai 2013, 00:30

Nur Sonntags... :D
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Fanatik Männlich

Meister des Ordens

Beiträge: 3 722

Vorname: Wolf

Wohnort: Hamburg

11

Sonntag, 26. Mai 2013, 02:40

Hmm habe im Ktuellen Monat 280gb Down und 60gb up....
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Beiträge: 103

Vorname: Glenn Josch

12

Mittwoch, 29. Mai 2013, 09:14

Hier scheinen einige das Anliegen der Netzneutralität mit dem allgemeinen Anliegen gegen Drosselung zu verwechseln.
Wenn die Petition durch kommt, heißt es nicht, dass Provider nicht mehr drosseln dürfen, sondern lediglich, dass sie bestimmte Dienste von der Drosselung nicht ausschließen dürfen, denn das ist auch das eigentliche Problem.

Also bringt es überhaupt nichts, hier seine Download- und Uploadraten zu präsentieren, denn die sind für dieses Anliegen unrelevant bzw vergleichsweise belanglos.

Die Drosselung an sich kann vom Gesetz nicht verboten werden, sofern die Telekom sich an die Gesetze hält und entsprechend ihre Produkte bewirbt.
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Fanatik Männlich

Meister des Ordens

Beiträge: 3 722

Vorname: Wolf

Wohnort: Hamburg

13

Mittwoch, 29. Mai 2013, 11:13

Stimmt größtenteils. Wenn die Netzneutralität garantiert wäre, müsste die Telekom ihre Entertain Produkte als normalen Traffic werten und entsprechend behandeln. Damit würde Entertain sehr schnell erhebliche Extrakosten verursachen, denn für HD Streaming sind 75GB einfach ein Witz.

Ich denke prinzipiell hätten die meisten nicht einmal was gegen Drosselung wenn es denn...

1) Realistische TrafficVolumina wären... Das sind heute bei vielen 250GB+ und 2016 gewiss noch mehr bei noch mehr Leuten.
2) Die Drosselung nicht einer Abschaltung gleich kämen würde.

Eine Flatrate ist es natürlich auch noch wenn man nur noch mit 50kb/s surft, aber mann kann es dann schlecht als 16MBit Flatrate bewerben ;P
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Beiträge: 103

Vorname: Glenn Josch

14

Mittwoch, 29. Mai 2013, 11:37

Stimmt größtenteils. Wenn die Netzneutralität garantiert wäre, müsste die Telekom ihre Entertain Produkte als normalen Traffic werten und entsprechend behandeln. Damit würde Entertain sehr schnell erhebliche Extrakosten verursachen, denn für HD Streaming sind 75GB einfach ein Witz.

Ich denke prinzipiell hätten die meisten nicht einmal was gegen Drosselung wenn es denn...

1) Realistische TrafficVolumina wären... Das sind heute bei vielen 250GB+ und 2016 gewiss noch mehr bei noch mehr Leuten.
2) Die Drosselung nicht einer Abschaltung gleich kämen würde.

Eine Flatrate ist es natürlich auch noch wenn man nur noch mit 50kb/s surft, aber mann kann es dann schlecht als 16MBit Flatrate bewerben ;P


Stimmt schon, diese ganze Drosselei ist auch ziemlich lächerlich, wenn man bedenkt, was Traffic kostet. Ändert aber nichts daran, dass das eher das geringere Problem in diesem Fall ist. Zumal es ja Optionen zum Ausschalten der Drosselung geben soll // geben wird. Die Frage ist halt, ob man auf einen vergleichbaren Gesamtpreis wie aktuell kommt. Ehrlich gesagt würde ich es sogar begrüßen, wenn es eine "normale" etwas teurere Flatrate und eine deutlich günstigere, nach einem bestimmten Verbrauch gedrosselte "Flat" gibt. Reduziert eventuell die kurzzeitigen Geschwindigkeitsprobleme in Ballungsräumen zu bestimmten Zeiten.

Allerdings ist das Gefährliche an Telekoms Plänen, dass sie keine Netzneutralität gewähren und Unternehmen für "Nicht drosseln" zur Kasse beten wollen. Um Youtube oder Spotify mache ich mir da geringfügig Sorgen... aber was ist mit alternativen oder anderen Diensten, Startups? Wer garantiert, dass die Telekom diesen Weg nicht ausnutzt und bewusst Dienste von diesem Angebot ausschließt, um seine eigenen Dienste besser dar zu stellen? Und wie weit ist Drosseln von komplett Blocken noch entfernt?
Vielleicht darf man bald für jede Webseite die man besuchen will, eine Freischaltservicegebühr zahlen?

Deswegen muss die Netzneutralität gewährleistet sein. "Ich kann bald nicht mehr schnell und so viel wie ich will surfen" ist das geringere Problem an der Sache.
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Smals Männlich

Aeterni

Beiträge: 986

Vorname: Philip

Wohnort: Hamburg

Beruf: Student

15

Mittwoch, 29. Mai 2013, 12:30

Das Problem ist dass die telecom kein Interesse daran hat günstigere Volumentarife an zu bieten. Sie würden dadurch kaum neue Kunden Gewinnen aber viele alte Kunden würden weniger bezahlen. Es kann am Ende nur weniger bei raus kommen. Also wird es bei einer Umstellung höchstens die Volumentarife zum jetzigen flat preis geben und die flats werden dann eben teurer.
Und ja das Drosseln hat nur Wehr indirekt etwas mit Netzneutralität zu tun.
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Biggus Männlich

Offizier des Ordens

16

Mittwoch, 29. Mai 2013, 14:00

Meine Trafficangabe bezog genau auf den Punkt Netzneutralität. ca. 750GB Traffic verursacht durch einen legalen Video-Streaming-Dienst. Zukünftig quasi gedrosselt und nur durch zusätzliche Kohle nutzbar. Entertain gleiches Angebot, keine Drosselung --> Netzneutralität.
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